Whitepaper – Request to Pay mit e-Invoicing

Mathias.Boehm Allgemein, White Paper, White Paper Compliance, White Paper Kartengeschäft, White Paper Zahlungsverkehr

EFP White Paper

Hintergrund

SEPA Request-to-Pay (SRTP), der neue Standard für digitale Zahlungsanforderungen, ist die „europäische Hoffnung“, um den bislang dominierenden (Card) Payment-Schemes aus Übersee ein adäquates und erfolgreiches Verfahren entgegenzustellen. Durch Kombination und Erweiterung bestehender, kontobasierter Zahlverfahren (SEPA ZV) und Standards (Access-to-Account) sowie des globalen Nachrichtenstandards ISO 20022, soll nun die Basis für eine zügige Implementierung einer Vielfalt von Produkten über diverse Use Cases gebildet werden. Sehen wir SRTP zukünftig überall, wo gezahlt wird?

Ein Kernbereich wird die Integration von Rechnungsstellung und Zahlung sein -„e-Invoicing meets Digital Payments“. Hier kann das Konzept alle seine Features voll ausspielen.

 

Autoren
Rolf Mathes, Mathias J. Böhm

Stand
09.12.2020

RTP mit e-Invoicing

In unserem einleitenden White Paper zu Request-to-Pay (RTP) haben wir einen Überblick über die Initiative, die möglichen Use Cases und die Chancen und möglichen Implikationen auf die Marktteilnehmer gegeben. Zwischenzeitlich wurde das Rulebook vom EPC veröffentlicht (effektiv zu Mitte 2021) und ab Mai soll die Teilnahmebeantragung für interessierte Institute bereits möglich sein. Motiviert durch diesen wichtigen Meilenstein möchten wir weitere, vertiefende Einblicke in das Thema geben.

In diesem White Paper richten wir den Fokus auf den Teilbereich, der wortwörtlich den Kern „Aufforderung zur Zahlung“ trifft – die Rechnungsstellung mit Zahlungsaufforderung. Da e-Invoicing schon in verschiedenen Umsetzungsformen implementiert ist, kann man natürlich die Frage stellen, wofür diese neue Initiative gut ist. Nun, die Anwendung von SRTP ermöglicht es, den gesamten Kommunikations- und Bezahlprozess zwischen Rechnungssteller (Zahlungsempfänger) und Rechnungsempfänger (Zahler) effizient, kontrollierbar und standardisiert abzubilden. Das Ziel ist hier aber weitreichender als nur die Effizienzsteigerung in den Prozessen zwischen den Teilnehmern, sondern auch die Bildung von Mehrwerten für die Beteiligten. Sei es nun eine vorteilhafte „Customer Experience“ für die Verbraucher oder die Möglichkeit zur deutlichen Verbesserung des Finanzmanagements auf der Unternehmensseite.