giroAPI

Mathias.BoehmAllgemein, White Paper, White Paper Kartengeschäft, White Paper Payment Strategy, White Paper Zahlungsverkehr

EFP White Paper

Mit der Einführung der zweiten EU-Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) wurde es Drittdienstleistern ermöglicht, mit Einwilligung des Kontoinhabers Zahlungen auszulösen und Kundeninformationen abzurufen.

Voraussetzung für die Erbringung dieser Leistungen ist die Implementierung von entsprechenden Schnittstellen durch die Banken und Sparkassen. Die Mehrheit der Institute in Deutschland nutzt hierfür die von der Berlin Group definierten API-Standards.

 

Autor
Holger Jedersberger

Stand
23.11.2023

Download

Link senden an:

Hiermit willige ich in die Datenschutzerklärung ein. Insbesondere bin ich damit einverstanden, dass das Team der EFP Unternehmensberatung mich per E-Mail, auch mit werblichen Inhalten, kontaktiert.

DK-Initiative giroAPI

Die giroAPI ist eine Initiative der Deutsche Kreditwirtschaft (DK), die auf Basis des openFinance Framework der Berlin Group im ersten Schritt zahlungsverkehrsnahe API-Services in Deutschland vorantreiben möchte.

Die Einführung der zweiten EU-Zahlungsdiensterichtlinie (Payment Service Directive 2, kurz PSD2) am 25.11.2015 ermöglichte es Drittdienstleistern (Third Party Provider, kurz TPP), Services wie z.B. Zahlungsausführungen oder Kontoabfragen anzubieten. Der aufsichtsrechtliche Teil der PSD2 wurde anschließend am 13.01.2018 im neuen Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) in deutsches Recht umgesetzt.

Bisherige Umsetzungen in Deutschland basieren meist auf der XS2A-Schnittstelle („Access to account“), die den regulierten Zugriff auf Zahlungskonten bei Banken und Sparkassen in der europäischen Union nach der PSD2 gewährleistet. Die XS2A-Schnittstelle folgt dabei der Berlin Group Spezifikation und ist über RESTful-Services (Representational State Transfer) umgesetzt.