Konkretisierung MIF-Regulierung und PSD II

Petra Fritzel White Paper, White Paper Compliance, White Paper Kartengeschäft, White Paper Zahlungsverkehr

EFP White Paper


Hintergrund

Für alle Player im europäischen Zahlungsverkehr verändern sich wieder einmal die Geschäftsgrundlagen durch die von der EU Kommission beschlossenen Gesetzesänderungen. Da ist zum einen die Regulierung der multilateralen Interchange Fees (MIF), bzw. Interbankenentgelte im Kartengeschäft und zum anderen die Novellierung der seit September 2009 europaweit geltenden Payment Service Directive (PSD), bzw. im hiesigen Sprachgebrauch Zahlungsdienstrichtlinie (ZDR), die jetzt in wesentlichen Punkten angepasst werden soll.
Die Implikationen für die Marktteilnehmer aus beiden sollen in diesem White Paper näher beleuchtet werden.

Autor
Mathias J. Böhm, Rolf Mathes

Stand
11.01.2016

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Konkretisierung MIF-Regulierung und PSD II

 


Die MIF-Regulierung und PSD II haben die weitere Stärkung des europäischen Zahlungsverkehrsmarkts zum Ziel und sollen Wettbewerb, Sicherheit und Innovation forcieren. Auch wenn die möglichen Konsequenzen daraus im Markt kontrovers diskutiert werden, ist bereits jetzt absehbar, dass sie sich insbesondere auf die Profitabilität aller Anbieter im Kartengeschäft massiv auswirken werden.

Während die kürzlich von der EU-Kommission verabschiedete Novellierung der Payment Service Directive (PSD) zur so genannten PSD II zunächst im Januar 2016 in Kraft treten wird um dann innerhalb von 2 Jahren in nationales Recht überführt zu werden, ist die Regulierung der Multilateralen Interchanges (MIF) in ihrem Kernpunkt – der MIF-Deckelung – bereits ab dem 9.12. diesen Jahres gültig.

Für die Umsetzung der Vorgaben aus der MIF-Regulierung in den betroffenen Unternehmen ist es also im wahrsten Sinne des Wortes „kurz vor 12“.